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Montag, 09.02.2009

Positive Bilanz nach 80 Tagen - Keine Träumereien

Die einen reisen in 80 Tagen um die Welt, andere bringen in der gleichen Zeit einen Fußball-Hessenligisten zurück auf Kurs. Nach der drohenden Insolvenz im Herbst und der Neuwahl des Präsidiums Ende November haben der neue "Chef" Heinz Straeter und seine beiden Vertreter Walter Goth und Jürgen Ressel das Ruder bei Borussia Fulda  übernommen. Ralph Görlich hat sich mit dem Trio unterhalten.

Die drei machen einen entschlossenen und optimistischen Eindruck. Mit Borussia Fulda geht es wieder bergauf - früher oder später. Und wenn man, um den angestrebten Gipfel zu erreichen, dazu ein Tal durchschreiten müsse -  das Trio ist bereit dazu. "Wichtig ist, dass das alles machbar ist, was wir uns vorgenommen haben, das sind keine Träumereien", sagt Straeter.

Die ersten Schritte in die rosige Zukunft sind gemacht. "Der Etat, der im Sommer aufgestellt wurde, war so nicht darstellbar, deswegen mussten Kosten zurückführen", sagt Walter Goth. Erste Konsequenzen waren die Trennung von Trainer Jörg Meinhardt sowie von drei Spielern. "Bei uns werden aber auch alle anderen Posten geprüft", so Goth weiter.  Auf der anderen Seite sollen natürlich auch die Einnahmen verbessert worden, was angesichts der wirtschaftlichen Großwetterlage alles andere als einfach ist. Mit dem Relaunch des Internetauftritts sollen auch kleinere Sponsoren die Möglichkeit bekommen, sich auf der Homepage darzustellen. "Es gibt dann die Rubrik "Nachwuchstalente", in der man mit 150 Euro dabei ist, die Rubrik "Stammspieler" mit den größeren Sponsoren und das "Herz der Borussia" mit den Hauptsponsoren wie Rhön Sprudel oder Messe Fulda.  Dazu hofft das Führungstrio der Borussia auch auf viele kleine "Unterstützer", die für den Club in der Johannisau mal 50 Euro locker machen.

Aber auch auf dem Weg "Zurück zum Verein“, den man sich bei der Wahl als klares Ziel auferlegt habe, kommen die Fuldaer weiter. "Das Interesse ist da und viele Leute sprechen uns darauf an, ob und wie sie helfen können. Rosenmontag wird der Club einen Stand am Buttermarkt haben, Präsidium und Aufsichtsrat werden dort laut Jürgen Ressel vertreten sein. "Und das alles wird auch bei uns ehrenamtlich organisiert", so Walter Goth.

Ein neues Jugendkonzept ist auch auf dem Weg gebracht. "Wir wollen die Jugendarbeit deutlich verbessern und uns mit den Spielern beschäftigen, die uns in den letzten beiden Jahren verlassen haben", so Straeter. Das Ziel müsse es sein, dass A-, B- und C-Junioren wieder in der Hessenliga spielen und qualifizierte Spieler aus dem Nachwuchsbereich der 1. und 2. Mannschaft zugeführt werden. So sollen alle Jugendmannschaften qualifizierte Trainer bekommen, im Frühsommer wir des einen Schnuppertag geben. "Es geht um die Zurückgewinnung der jungen Leute und ich hoffe, dass viele Spieler rund auch deren Eltern kommen", so Straeter weiter. Die finanzielle Komponente dieser Maßnahmen sei kein Problem. Es gäbe genug qualifizierte Trainer, die Jugendarbeit machen würden, weil sie Spaß mache, und nicht wegen des Geldes. Dazu seien in den eigenen Reihen einige qualifizierte Trainer vorhanden. "Der Hünfelder SV hat ja vorgemacht, dass es funktioniert", so Jürgen Ressel.

Und natürlich hat das Präsidium sowohl die nahe als auch die weitere Zukunft der ersten Mannschaft im Auge. Mitte März sollen die Gespräche mit den Spielern geführt werden, Ende März wird mit Trrainer Seref Zangir gesprochen.  Dabei haben die drei keine großen Bedenken, dass viele Spieler den Club verlassen wollen. "Ich bin mir sicher, dass in Zukunft der sportliche Wert des Vereins gesehen wird.  Den Wettbewerb mit viel Geld werden, wollen und können wir nicht mitgehen", so Heinz Streter.  Der Etat der laufenden Saison ist übrigens noch nicht vollständig gedeckt. Heinz Straeter, Walter Goth und Jürgen Ressel sind aber sicher, dass die Unterdeckung in ein


Quelle [osthessensport.de]